Was sagen deine T3- und T4-Werte wirklich?

Dein Arzt sagt ‚alles im Normbereich‘ aber du fühlst dich nicht normal. Müde, frierend, erschöpft. Wenn du das kennst, dann bist du hier richtig. Gib deine Werte ein und sieh, wo du wirklich stehst.

fT4/fT3 – Rechner

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Was dein Ergebnis bedeutet

Unter 30 % – Unterversorgung möglich

Liegt dein fT3 oder fT4 unter 30 %, deutet das häufig auf eine Unterversorgung hin. Typische Zeichen: Müdigkeit, Frieren, langsamer Stoffwechsel, Gewichtszunahme. Bei Hashimoto kann eine Therapieanpassung sinnvoll sein – sprich deinen Arzt gezielt darauf an.

70–100 % – der Wohlfühlbereich bei Hashimoto

Viele Hashimoto-Frauen fühlen sich erst ab diesem Bereich wirklich stabil. Energie, Wärmegefühl, mentale Klarheit – das sind keine Wunschvorstellungen, das ist das Ziel. Manche brauchen Werte nahe 100 %, andere fühlen sich schon bei 70 % gut. Dein Befinden hat Vorrang vor der Zahl

Über 100 % – Obergrenze im Blick behalten

Dauerhaft zu hohe Werte können Herz und Knochen belasten. Wenn du trotz hoher Werte Unruhe, Herzklopfen oder Schlafprobleme hast, gehört das ärztlich abgeklärt.

fT3 deutlich niedriger als fT4 – Umwandlungsproblem?

Das ist ein wichtiges Signal. Wenn dein Körper T4 nicht ausreichend in das aktive T3 umwandelt, hilft mehr L-Thyroxin allein nicht weiter. Häufige Ursachen: Nährstoffmängel, chronischer Stress, Entzündungen. Bei Schilddrüsenpräparaten aus Schweine­hormon ist ein niedrigeres fT4 im Vergleich zu fT3 übrigens normal.

Warum dein Befinden wichtiger ist als der Laborbefund

Jedes Labor arbeitet mit eigenen Referenzbereichen. Ein Wert kann offiziell normal sein – und für dich persönlich trotzdem zu niedrig oder zu hoch. Dein Körpergefühl ist immer Teil der Gesamtbewertung.

Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Besprich Veränderungen deiner Therapie immer mit einer Ärztin oder einem Arzt.